Sharing is caring!

Frühstücken und dabei gemütlich auf Facebook die Startseite nach unten scrollen – Stopp, was ist das? – ein Bild von mir mit dem genervtesten Blick, den ich zu bieten habe, dazu die Benachrichtigung „Du wurdest markiert“. Spitze, denke ich, der Morgen hätte besser anfangen können.

So schnell kann das hier gehen und zack wird ein Bild geteilt oder weiter verschickt an Freunde und Bekannte. Das Teilen von ungewollten Bildern auf Social Media ist aber nur eine und ich glaube die einzige nicht so angenehme Facette des Teilens bzw. Sharen. Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass hier viele Dinge geteilt werden.

Angefangen beim Essen. Im Restaurant werden immer mehrere Gerichte bestellt und in die Mitte des Tisches gestellt, sodass sich jeder nehmen kann was er möchte. Hat den Vorteil, dass man von Allem mal probieren kann und man selbst bestimmen kann, wie viel man essen möchte. Für mich persönlich ist es auch hilfreich, da ich selber gar nicht in der Lage wäre mir ein Gericht auszusuchen, da ich die Speisekarten, die meistens ausschließlich auf Thai geschrieben sind, nicht lesen kann. Mit Snacks ist es das gleiche, kauft man sich zum Beispiel eine Tüte Obst, fragt man natürlich erst mal die andern, ob sie auch etwas davon haben möchten, sofern man nicht allein unterwegs ist,.

Genauso wie das Essen wurden auch Hobbies und Freunde sehr schnell mit mir geteilt. Bereits in der ersten Woche, in der ich hier war, hat mich meine Gastschwester zum Thai Dance mitgenommen. Seitdem kann man mich dort jeden Sonntag finden. Außerdem wurde ich schnell allen Freunden vorgestellt und zu Treffen immer mitgenommen.

Zeit mit Freunden teilen! Gerade in den Ferien kamen abends auch immer wieder einfach mal Leute bei uns zuhause vorbei um gemeinsam zu essen oder ein bisschen Thai Dance zu üben.

Und zu guter Letzt Sprache und Kultur. In den drei Monaten, die ich jetzt hier bin habe ich schon einiges über die thailändische Kultur und die die Sprache Thai gelernt. Und das auch nur, weil alle Leute in meinem Umfeld mir bereitwillig helfen die Sprache zu lernen und mir kulturelle Unterschiede erklären und näherbringen.

Und weil Teilen ja eigentlich so schön ist und viele Dinge einfacher macht, kann ich über das eine unfreiwillig auf Facbook geteilte Bild hinwegsehen! 😉 Denn sharing ist nun mal caring.

Bis bald 🙂

Eva

Ein Gedanke zu “Sharing is caring!

  1. Christiane Borchard schreibt:

    In meinen Augen insgeamt eine sehr gute Idee das Sharing Modell (Fahrrad, Auto, Wohnung, Essen…), eventuell sogar eine Chance, weltweit gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme zu lösen. Es ist nicht nur vernünftig, sondern macht auch noch Spaß – wie deinem Bericht gut zu entnehmen ist ;-).
    Food Sharing – eine neue Geschäftsidee für ein Restaurant! Gibt es das schon in Europa?
    LG
    Jane

    Liken

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