Mid-Stay Camp

Das Mid Stay Camp oder bei AFS Thailand eher Quarter Stay-Camp ist eine der verpflichtenden Veranstaltungen von AFS. Hier kommen alle Freiwilligen nach drei Monaten Aufenthalt in Thailand zusammen, um Erlebnisse auszutauschen und gegebenenfalls Probleme zu äußern und mit den Verantwortlichen von AFS zu besprechen. Dieses Jahr fand das Mid Stay Camp in Rayong, im Südosten Thailands statt.

Am 2. August um 9:00 Uhr morgens trafen wir uns alle im neu gebauten AFS Office in Bangkok. Da meine Anreise von Suratthani recht weit ist, hieß das für mich, bereits am 1. August um 19:40 Uhr in den Bus zu steigen, um dann in zehn Stunden nach Bangkok zu fahren. Da die Reisebusse (Thai: Rot Tua) hier aber sehr bequem sind und man die Sitze fast komplett in die Horizontale verstellen kann, war das kein Problem und ich kam gut ausgeschlafen in Bangkok an. (Dank der zwei Mahlzeiten während der Fahrt auch gut genährt)

Nachdem wir im Office die wichtigsten Dinge mit P‘Orm und P‘Ploy (AFS Staff) besprochen hatten, fuhren wir mit einem Mini Van nochmal vier Stunden nach Rayong. Da es so viel zu erzählen gab, über die verschiedenen Projekte und Erfahrungen der Anderen, verging die Zeit aber wie im Flug.

Hier das offizielle Programm des Mid-Stay Camps mit ein paar Kommentaren zu den einzelnen Tagen. 🙂

Tag 1:

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Tag 2:

Die Makudmuang Rajchawitthayalai School ist eine sehr schöne und sehr große Schule in Rayong. Das Programm, welches die Schüler vorbereitet haben, war interessant und teilweise auch recht witzig.Midstay17.jpgMidstay15.jpg

Die Teaching Techniques Einheiten wurden von anderen foreign teachers (USA, Philippinen, Griechenland etc.) abgehalten. Für mich waren sie allerdings weniger hilfreich, da die gezeigten Spiele leider viel zu schwer für meine Grundschüler wären. Trotzdem war es gut zu hören, dass es auch für erfahrene Lehrer manchmal schwer sein kann, die Schüler für Englisch zu begeistern.

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Für das Abendessen gingen wir in ein kleines Restaurant. Weil die Speisekarte ausschließlich auf Thai geschrieben war, brauchten wir ca. eine halbe Stunde für die Bestellung und wussten selbst danach nicht genau, was wir gerade ausgewählt hatten. Trotz aller Widrigkeiten hat das Essen am Ende sehr gut geschmeckt und wurde komplett aufgegessen.

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Tag 3:

Wieder in derselben Schule wie am Vortag, nur diesmal Thai Language Lessons anstelle der Teaching Techniques. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass man diese Einheit getrost hätte weglassen können bzw. einen anderen Lehrer hätte engagieren können. Der Lehrer, ein Professor an der Universität, konnte leider gar kein Englisch und war auch eher schlecht vorbereitet. Darum vergingen die drei Stunden Unterricht eher schleppend und endeten ohne einen wirklichen Lerneffekt.

Nach dem Community Service (siehe Zeitplan) besichtigten wir noch einen Mangrovenwald nahe der Stadt Klaeng. Ein paar Schüler begleiteten uns dorthin und zeigten uns alles.

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Tag 4:

Auf dem Weg nach Hause konnten wir noch ein paar Mitbringsel für unsere Host-Communities kaufen. Ich entschied mich für ein paar Jackfruit Chips und Kekse mit frittierter Durian oben drauf. Soweit ich das beurteilen kann, scheinen sie gut anzukommen! 😀

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Gemeinsam mit vier anderen Freiwilligen blieb ich dann noch eine Nacht in Bangkok und fuhr erst am Sonntag wieder nach Suratthani zurück. Die Zeit nutzten wir, um uns Bangkok ein bisschen anzuschauen. Sonntag früh stöberten wir noch ein bisschen auf dem Chatuchak Market, der als größter Markt in Thailand gilt. An meiner Verhandlungsstrategie muss ich allerdings noch etwas arbeiten.:D Ein Besuch dort lohnt sich aber auf jeden Fall!

Da ich für den Rückweg den Zug und nicht den Bus gebucht hatte (hätte ich mal nicht machen sollen), war ich etwas nervös rechtzeitig am Bahnhof anzukommen, da ich nicht genau wusste, wo sich der besagte Bahnhof befand. Nachdem uns einige Taxifahrer eine Fahrt verwehrten, da die Strecke vom Hostel zur Hua Lamphong Railway Station anscheinend zu kurz war, fanden wir dann doch einen netten Fahrer, der bereit war, uns mitzunehmen. Den richtigen Zug zu finden war dann doch leichter als gedacht und ich bin Montag früh um 6:40 Uhr, nach zwölf Stunden wieder sicher, aber reichlich übermüdet in Suratthani angekommen.

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Netterweise hat die Schule, in der das Mid-Stay Camp stattgefunden hat, ein Video über das ganze Camp erstellt. Hier der Link dazu!;)

So viel zu Mid Stay Camp! 🙂

Liebe Grüße

Eva ! 🙂

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